Am 09.09 19 haben die Schüler*innen des WPU Bistro am  Workshop „Klimafrühstück“ erfolgreich teilgenommen. Frau Meints-Korinth von der Verbraucherzentrale Hessen, Fachgruppe Lebensmittel und Ernährung, führte die Kinder mit Unterstützung einer Praktikantin durch den Vormittag. Durch das gemeinsame „Klimafrühstück“ erfuhren die SchülerInnen praxisnah, wie sich das eigene Konsum- und Ernährungsverhalten auf das Klima auswirkt. Wichtige Empfehlungen für eine „klima-gesunde“ Ernährung (regional, saisonal, Müllvermeidung…) wurden in Kleingruppen erarbeitet und diskutiert.

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"Darf ich mitspielen?" - Identität, Zugehörigkeit, Ausgrenzung

In einem trilateralenTheaterworkshop vom 18. bis 23. August 2019 trafen sechs jüdische Jugendliche, die in israelischen Jugenddörfern leben,  teils mit unterschiedlichen Zuwanderungshintergründen, sechs Roma-Jugendliche, die in Deutschland leben, sechs Jugendliche der deutschen Mehrheitsbevölkerung, Schüler unserer Anne-Frank-Schule, Frankfurt, für fünf Tage in der Jugendherberge Lohr zusammen.

Sinti/Roma, Juden und die Mehrheitsgesellschaft lebten historisch gesehen und auch heute noch als Parallelgesellschaften. Keine Gruppe lernt(e) die andere wirklich kennen, die Minderheiten wurden/werden ausgegrenzt und verfolgt, bis heute mit Vorurteilen und Klischees belegt.

In der außergewöhnlichen paritätischen Dreierbegegnung sollen die Rollen von Minderheit/Mehrheit im Rahmen eines Theaterworkshops aufgebrochen werden. Die Teilnehmer tauschen mittels gemeinsamer Unternehmungen, pädagogischer Maßnahmen und v.a. des Theaterworkshops familiäre, historische und aktuelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten aus, um die Erkenntnisse am Ende in schauspielerischen Szenen zum Ausdruck zu bringen.

Die Begegnung der drei Gruppen hatte zwei Ebenen: Zum einen waren die Jugendlichen Vertreter ihrer jeweiligen Gruppe und es ging darum, über historisch sowie auch gegenwärtig bestehende Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu reflektieren. Zum anderen war es wesentlich, die Jugendlichen zu ermutigen, aus ihren Gruppen herauszutreten, sich individuell darzustellen und in neuen Konstellationen Gemeinsamkeiten untereinander zu finden.

Die drei Gruppen haben in gemischten Teams gearbeitet. Neben gruppendynamischen Spielen und Outdoor-Aktivitäten mit teambildender Zielsetzung waren vor allem kreative Arbeit das Medium der Begegnung, schwerpunktmäßig schauspielerische Workshops in verschiedenen Ausdrucksformen und Methoden wie Pantomime, mit Requisiten, Erzählung, Monolog, Traumwelt.

Die gemeinsamen Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse der Jugendlichen wurden zum Abschluss der Woche in schauspielerischen Szenen umgesetzt und in Frankfurt in der Aula der Anne-Frank-Schule  Angehörigen, Schülern und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Jugendlichen waren dabei Autoren, Regisseure, Choreografen und Darsteller gleichermaßen.

Wer oder was ist „Kinder- und Jugend-Aliyah“?

Die Kinder- und Jugend-Aliyah, gegründet 1933, um jüdische Kinder vor dem NS-Regime zu retten, betreut heute in ca. 170 Jugenddörfern und anderen Einrichtungen in Israel über 20.000 Heranwachsende. In diesen Jugend­dörfern leben sehr viele Zuwanderungskinder sowie Kinder aus benachteiligten Familien. Sie stammen aus den unterschiedlichsten kulturellen und religiösen Hintergründen.

Das Komitee engagiert sich seit Jahren in zahlreichen bilateralen Projekten, bei denen sie Gruppen aus den Jugenddörfern zu beruflichen Fortbildungen nach Deutschland einladen, aber auch zu filmischen und künstlerischen Projekten, oft unter Beteiligung deutscher Auszubildender/Jugendlicher, unter anderem auch im Rahmen eines filmischen Austauschprojekts mit der Adolf-Reichwein-Schule in Marburg.

Besuch des Hessischen RundfunksIn der Projektwoche der Anne-Frank-Schule haben alle 9. Klassen (Foto Klasse 9c) im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung den Hessischen Rundfunk besucht. Auf dem Programm standen eine Führung durch den Sender und eine Ausbildungsinformation.

Eine Präsentation durch den studentischen Mitarbeiter Alex gab den Schüler*innen einen Überblick über den Geländekomplex und die Funktionen der einzelnen Gebäude. Zudem wurde veranschaulicht, wie der HR im Gefüge der ARD positioniert ist und welche Sender es mit ihren jeweiligen Schwerpunkten (HR1-4, HR Info, Phönix, Arte, 3Sat, YouFM) gibt. Der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern wurde verdeutlicht. Auch technische Besonderheiten wie z.B. die Wetterkarte in der Bluebox wurden anschaulich erklärt. Beim Rundgang durch die Fernsehstudios gab es viele interessante Eindrücke und beim Besuch des Rundfunksenders HR1 konnten die Schüler den Radiomoderatoren bei der Live-Sendung zuschauen.

Anschließend gab es eine Informationsveranstaltung zu Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten beim HR: 15 Ausbildungsberufe werden dort angeboten! Die Schüler konnten Fragen stellen und wurden am Schluss noch zum Tag der offenen Tür „Talente gesucht“ am 07.09.19 von 10.00 – 14.00 Uhr eingeladen. Es war für alle Schüler*innen ein rundum  interessanter und erlebnisreicher Projekttag!

Am Dienstag, den 13.08.2019 durften wir an der Anne-Frank-Schule 88 Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen begrüßen.

Die Willkommensfeier fand um 11 Uhr in der Turnhalle statt. Viele Eltern, Geschwister und Angehörige waren dazu an die Anne-Frank-Schule gekommen.

Die Veranstaltung wurde von der Percussion-AG unter Leitung von Herrn Maurer eröffnet. Nach der herzlichen Begrüßung durch Direktorin Nicola Gudat führten die ehemaligen fünften Klassen 6a (Klassenlehrerin Frau Kuther), 6b (Klassenlehrerin Frau Müller) und 6c (Klassenlehrerin Frau Mehmood) ein kleines Programm auf. Zwei tolle Beiträge unseres Chores unter Leitung von Frau Stöcker bereicherten ebenfalls die Willkommensfeier.

Daraufhin riefen die neuen Klassenlehrer*innen Frau Gerner, Frau Peuser in Vertretung für Frau Zrno und Herr El Haddouchi ihre neuen Schüler*innen unter lautem Beifall zusammen.

Während die neuen Schülerinnen und Schüler ihre neuen Klassenräume besichtigten, konnten die Angehörigen bei Kaffee und Kuchen auf dem Schulhof entspannen.

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sauberh hessenlogo2„Sauberhafter Schulweg“: Hessische Schülerinnen und Schüler setzen Zeichen für den Umweltschutz

Verpackungen, To-go-Becher oder Flaschen: Statt Dinge nach dem Gebrauch im Mülleimer zu entsorgen, werden sie oft achtlos an den Straßenrand oder in die Natur geworfen. Am „Sauberhaften Schulweg“ sind Schülerinnen und Schüler deshalb hessenweit unterwegs, um die Umwelt von diesem Abfall zu befreien. Auch bei uns ins Frankfurt gehen die Kinder und Jugendlichen der Anne-Frank-Schule mit gutem Beispiel voran, sammeln und engagieren sich für den Umweltschutz.

Unsere Konrektorin Christiana Köller freut sich, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr Schulen in Hessen an dem Aktionstag beteiligen: „Beim "Sauberhaften Schulweg" werden Schülerinnen und Schüler auf lebendige Weise für das Thema Abfall, Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sensibilisiert. Sie erleben vor der eigenen Haustür, welche Folgen Müll für die Umwelt hat und lernen so auch ihr eigenes Abfallverhalten zu hinterfragen. Und sie setzen mit der Sammelaktion ein wichtiges Signal für uns alle!“

Der „Sauberhafte Schulweg“ findet jährlich im Rahmen der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ der Hessischen Landesregierung statt. Unterstützt wird sie vom Förderverein „Sauberhaftes Hessen“ e.V. und seinem Partner, der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für eine intakte Umwelt, den Wert von Ressourcen und die Wichtigkeit von Abfallvermeidung zu sensibilisieren und zu schärfen. Bereits seit 17 Jahren engagieren sich Kinder und Jugendliche bei dieser Aktion für den Umweltschutz in ihrer Umgebung und sind damit Vorbilder. Wie schon in den Vorjahren verlost „Sauberhaftes Hessen“ unter allen teilnehmenden Schulen 25 x 200 Euro, die von der Ehrenamtskampagne der Hessischen Landesregierung zur Verfügung gestellt werden.


Sauberhafter Schulweg

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